Gut zu
Wissen
Vor und nach chirurgischen Eingriffen tauchen häufig Fragen auf. Hier finden Sie die wichtigsten Hinweise.
Vor und nach
chirurgischen Eingriffen
Bei einem Eingriff in örtlicher Betäubung müssen Sie in der Regel nicht nüchtern sein. Eine normale, leichte Mahlzeit vorher ist meist sinnvoll. Falls für einen Eingriff besondere Vorbereitungen notwendig sind, informieren wir Sie rechtzeitig.
Bitte informieren Sie uns über regelmäßig eingenommene Medikamente, bestehende Erkrankungen und bekannte Allergien. Besonders wichtig sind Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen.
Nein. Bitte setzen Sie blutverdünnende Medikamente niemals selbstständig ab. Falls eine Anpassung notwendig ist, erfolgt diese in Abstimmung mit den behandelnden Hausärzt:innen oder Internist:innen.
Solange die örtliche Betäubung wirkt, sollten Sie nichts essen. Trinken ist erlaubt; vermeiden Sie am Operationstag heiße Getränke. Danach eignen sich zunächst weiche, nicht zu heiße Speisen.
Am Operationstag sollten Sie sich körperlich schonen. Je nach Eingriff kann Kühlung helfen, Schwellungen zu reduzieren. Sport und stärkere körperliche Belastung sollten zunächst vermieden werden.
Eine gewisse Schwellung und Wundbeschwerden sind nach chirurgischen Eingriffen häufig. Die Schwellung ist meist am zweiten oder dritten Tag am stärksten und geht anschließend über ungefähr eine Woche zurück. Bei größeren Eingriffen kann sie länger sichtbar sein.
Eine leichte Nachblutung kann nach einem chirurgischen Eingriff vorkommen. Bei einer stärkeren oder anhaltenden Blutung sollten Sie sich mit der Ordination in Verbindung setzen. Genaue Verhaltenshinweise erhalten Sie zusätzlich nach dem Eingriff.
Bitte kontaktieren Sie uns bei ungewöhnlich starken oder zunehmenden Schmerzen, stärkerer anhaltender Blutung, Fieber, ausgeprägter Schwellung oder wenn Sie sich hinsichtlich des Heilungsverlaufes unsicher sind.
Nach der Behandlung erhalten Sie die wichtigsten Verhaltenshinweise
nochmals erklärt und zusammengefasst.