Zystenoperationen
Zystische Veränderungen im Kiefer können je nach Größe und Lage operativ behandelt werden. Eine genaue Diagnostik ist dabei wesentlich, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Fragen
Zystenoperationen
Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit oder weichem Gewebe gefüllter Hohlraum im Kieferknochen. Viele Zysten verursachen lange keine Beschwerden und werden zufällig auf einem Röntgenbild entdeckt.
Nicht jede Veränderung im Kiefer wird automatisch operiert. Ob eine Behandlung notwendig ist, richtet sich unter anderem nach Größe, Lage, Ursache und Entwicklung der Veränderung sowie nach dem Röntgenbefund.
Je nach Größe und Lage kann die Zyste über einen chirurgischen Zugang entfernt oder mit einem anderen Verfahren behandelt werden. Ziel ist es, die Veränderung möglichst vollständig zu behandeln und wichtige benachbarte Strukturen zu schonen.
Bei größeren oder anatomisch ungünstig gelegenen Veränderungen kann eine dreidimensionale DVT-Aufnahme für die Planung sinnvoll sein. Dadurch lassen sich die Ausdehnung der Veränderung und ihre Beziehung zu benachbarten Strukturen genauer beurteilen.
Entnommenes Gewebe wird in der Regel zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt. Dadurch kann die genaue Diagnose bestätigt werden.
Nein. Durch die örtliche Betäubung ist der Eingriff in der Regel nicht schmerzhaft. Nach der Operation können Schwellung und Wundbeschwerden auftreten, die sich normalerweise mit Schmerzmitteln gut behandeln lassen.
Die Schleimhaut heilt meist deutlich schneller als der darunterliegende Knochen. Bis sich ein knöcherner Defekt vollständig regeneriert hat, können – abhängig von seiner Größe – mehrere Monate vergehen.
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